Gewerkschaften

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Gewerkschaften
Gewerkschaften,
 
Organisationen lohn- oder gehaltsabh√§ngiger Arbeitnehmer, die das Ziel einer bestm√∂glichen Interessenvertretung ihrer Mitglieder in allen Bereichen der Gesellschaft verfolgen, v. a. auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet. In Wirtschaftssystemen, die demokratisch verfasst und - auf dem Prinzip des Privateigentums an den Produktionsmitteln aufbauend - marktwirtschaftlich strukturiert sind, treten die Gewerkschaften als unabh√§ngige Arbeitnehmerorganisationen in Erscheinung; dabei bedeutet Unabh√§ngigkeit v. a. die freie Wahl der zur Erreichung der Ziele f√ľr angemessen erkannten Mittel auf der Grundlage rechtsstaatlich und verfassungsrechtlich garantierter und in der Gesellschaft akzeptierter Formen politischer Entscheidungsbildung. Dieses setzt die Unabh√§ngigkeit von staatlichen Eingriffen, von direkten Bindungen an politische Parteien und somit von deren Beschl√ľssen sowie von Unternehmen (Arbeitgebern) voraus; im Selbstverst√§ndnis dieser Organisationen bedeutet Unabh√§ngigkeit nicht politische Neutralit√§t. Um bestehen und wirksam agieren zu k√∂nnen, bed√ľrfen unabh√§ngige Gewerkschaften eines Mindestma√ües an politischer Bewegungsfreiheit, die besonders auf Versammlungs-, Vereins- und Koalitionsfreiheit beruht. W√§hrend die unabh√§ngigen Gewerkschaften den Streik als Kampfmittel bejahen, lehnen ihn die ¬Ľwirtschaftsfriedlichen¬ę, ¬Ľgelben¬ę Gewerkschaften ab. Die h√§ufig von Arbeitgebern gegr√ľndeten ¬Ľgelben¬ę Gewerkschaften suchen mit dem Verzicht auf das Streikrecht den Arbeitsfrieden zu wahren. Gewerkschaften in kommunistischen Staaten setzen im Sinne der Prinzipien des demokratischen Zentralismus die ma√ügeblichen Beschl√ľsse der jeweiligen kommunistischen Partei auf betriebs- und sozialpolitischem Gebiet in die Praxis um; als ¬ĽTransmissionsriemen der Partei¬ę verzichten sie dabei auf das Streikrecht. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Staatensystems ist deren Einfluss nur noch auf wenige L√§nder beschr√§nkt.
 
 
Gewerkschaftliche Bestrebungen hat es immer schon √ľberall dort gegeben, wo Privatbesitz an Produktionsmitteln und lohnabh√§ngige Erwerbsarbeit unter tendenziell marktwirtschaftlichen Beziehungen einander erg√§nzten, so z. B. in den sp√§tmittelalterlichen Zunftk√§mpfen (Gesellenbruderschaften). Die fl√§chendeckende Durchsetzung der kapitalistischen Wirtschaftsweise im Zuge der Industrialisierung, in Gro√übritannien seit Ende des 18. Jahrhunderts, machte die Gewerkschaften in einem oftmals l√§nger als ein Jahrhundert w√§hrenden Prozess zu gesellschaftlichen Ordnungsfaktoren. Als solche tragen sie, zusammen mit den Arbeitgeberverb√§nden als Kontrahenten in der Regelung des grundlegenden Konflikts zwischen Kapital und Arbeit, ma√ügeblich zur Sicherung des sozialen Friedens bei.
 
Mit der Industrialisierung setzte die Gewerkschaftsbildung gegen Ende des 18. Jahrhunderts zuerst in Gro√übritannien ein. Sowohl dort als auch in Deutschland, wo fr√ľhe gewerkschaftliche Berufsverb√§nde (Buchdrucker und Zigarrenarbeiter) gegen Ende der 1840er-Jahre entstanden, konzentrierte sie sich zun√§chst auf handwerkliche Gewerbe, in denen zumeist Zunfttraditionen fortwirkten. In der Fr√ľhphase fanden weder die besonders armen, im Pauperismus verelendeten Tagel√∂hner und Arbeiter noch die fr√ľhen Fabrikarbeiter der Textilindustrie zu Formen gewerkschaftlicher Organisation.
 
In Gro√übritannien gelangten die Gewerkschaften bereits in der ersten H√§lfte des 19. Jahrhunderts zu teilweise √ľberregionalen Zusammenschl√ľssen und politischer Bedeutung im Rahmen der demokratischen Wahlrechtsbewegung (Chartismus). Sie behielten den Typus der berufsverbandlichen Organisation qualifizierter Arbeiter (englisch craft unions) jedoch bei, sodass es gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Trades Union Congress (TUC), dem 1868 gegr√ľndeten Dachverband der Gewerkschaften, 184 einzelne Gewerkschaften, daneben aber noch √ľber 1 000 unabh√§ngige Organisationen gab. Erst gegen Ende des Jahrhunderts ist den britischen Gewerkschaften die Erweiterung ihres Organisationsfeldes vornehmlich auf nicht oder gering qualifizierte Arbeiter gelungen. Diese von der Fabian Society beeinflusste Entwicklung erfolgte teils durch Ausdehnung bestehender, teils durch Gr√ľndung neuer Gewerkschaften (englisch new unionism). Das berufsverbandliche Organisationsmodell strahlte auch auf die L√§nder des Commonwealth aus.
 
Gewerkschaftliche Bestrebungen in Deutschland konnten sich - abgesehen von den Auslandsvereinen wandernder Handwerker - im Vorm√§rz wegen der politischen Repression der Metternich-√Ąra nicht entfalten; auch nach den begrenzten, seit 1850 rasch verbotenen Ans√§tzen in den Revolutionsjahren 1848/49 blieben gewerkschaftspolitische Bestrebungen bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts im wachsenden Ma√üe scharfer obrigkeitsstaatlicher √úberwachung und anhaltendem Verbotsdruck unterworfen, obwohl die Gewerbeordnung des Norddeutschen Bundes 1869 das Koalitionsrecht gesetzlich verankert hatte. Seit den 1860er-Jahren entstanden, zum Teil im engen Zusammenhang mit der Entwicklung der politischen Arbeiterbewegung, einzelne Berufsverb√§nde, die 1868/69 unter Verbindung mit parteipolitischen Str√∂mungen zum Teil kurzlebige Dachverb√§nde ausbildeten. Unter diesen erlangten die sozialliberalen Gewerkschaften, die Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine, dauerhaften Bestand, doch blieben diese Gewerkschaften in der Folgezeit f√ľr die Gewerkschaftsentwicklung weniger pr√§gend, w√§hrend die christlich-soziale Bewegung der sp√§ten 1860er- und fr√ľhen 1870er-Jahre in den 1894 gegr√ľndeten christlichen Gewerkschaften aufging; die sozialistischen Gewerkschaften waren in dieser Zeit anhaltenden Verboten ausgesetzt. Erst mit dem Auslaufen des Sozialistengesetzes 1890 konnte die Gewerkschaftsbewegung im Zuge einer breiten, im gro√üen Bergarbeiterstreik 1889 gipfelnden Streikwelle dauerhaft begr√ľndet werden. Neben der in wichtigen Grunds√§tzen bis heute fortgeltenden Organisationsstruktur (Bildung von Zentralverb√§nden; erste Ans√§tze berufs√ľbergreifender Industrieverb√§nde, die als Organisationsprinzip erst nach 1945 durchgesetzt werden konnten; Autonomie der Einzelgewerkschaften gegen√ľber dem Dachverband) entstand 1890 die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands als Dachverband.
 
In ihrem Wachstum mit der konjunkturellen Entwicklung und den differenzierten Wachstumsprozessen der Industrie verbunden, entwickelten sich die freien, d. h. sozialistischen Gewerkschaften in Deutschland bis 1914 zur wichtigsten Massenbewegung, die 1890 rd. 300 000 und 1913 2,549 Mio. Mitglieder (darunter 8,8 % Frauen) umfasste. Ihre enge Verbindung zur SPD lockerte sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts, jedoch wurde von beiden Seiten im Mannheimer Abkommen (1906) zumindest gegenseitige Konsultation in wichtigen politischen Fragen vereinbart. Die freien Gewerkschaften st√§rkten den Reformismus in der SPD und wandten sich selbst mehr und mehr einer reformorientierten, auf Verst√§ndigung setzenden Politik zu. Obwohl sie bis 1916 gesetzlich nicht anerkannt waren, erreichten sie in vielen Bereichen der Industrie bereits tarifvertragliche Regelungen. Nur zeitweilig gab es eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der wichtigsten konkurrierenden Organisation, den christlichen Gewerkschaften, die (1913) 343 000 Mitglieder (darunter 8,1 % Frauen) organisierten und selbst im Gewerkschaftsstreit Richtungsk√§mpfe austrugen. Im Ganzen aber √ľberwog eine erbitterte, die gewerkschaftliche Interessenvertretung schw√§chende Konkurrenz. Unter zugewanderten Arbeitern polnischer Herkunft mit zumeist preu√üischer Staatsb√ľrgerschaft gewann seit der Jahrhundertwende ein polnischer Berufsverband - in Konkurrenz zu Organisationsversuchen der bestehenden (deutschen) Gewerkschaften - mit (1913) 75 000 Mitgliedern an Bedeutung. Im Angestellten- und Beamtenbereich erreichten freigewerkschaftlichen Organisationsversuche bis 1914 keine gr√∂√üere Bedeutung, hingegen vermochten der Deutschnationale Handlungsgehilfen-Verband (DHV), vor allem aber b√ľrgerlich-liberale Verb√§nde, Angestellte zunehmend zu organisieren.
 
In den USA entstanden fr√ľheste Gewerkschaften ebenfalls bereits Ende des 18. Jahrhunderts. Zu dauerhafteren Gr√ľndungen, die sich, nach Versuchen mit Geheimorganisationen (Knights of Labor) u. a. Zentralisierungsans√§tzen, 1886 in der AFL zusammenschlossen, kam es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Typus den englischen ¬Ľcraft unions¬ę verwandt, erfuhren die nordamerikanischen Gewerkschaften 1905 eine erste Herausforderung durch die konkurrierende Gr√ľndung der IWW, 1938 durch die CIO, die beide vornehmlich ungelernte Arbeiter organisierten.
 
In Frankreich herrschte bis 1864 ein striktes Koalitionsverbot; dennoch entstanden schon vor der Mitte des Jahrhunderts Soci√©t√©s mutuelles, d. h. Organisationen zur gegenseitigen Unterst√ľtzung der Arbeiter. V√∂llig frei konnten sich die franz√∂sischen Gewerkschaften jedoch erst seit 1884 entwickeln, als das Koalitionsverbot endg√ľltig aufgehoben wurde. 1886 entstand im Umkreis des Parti Ouvrier Fran√ßais die F√©d√©ration Nationale des Syndicats, der sich als Verbindung der auf √∂rtlicher Ebene gebildeten parteiunabh√§ngigen ¬ĽArbeiterb√∂rsen¬ę seit 1892 die syndikalistische F√©d√©ration Nationale des Bourses du Travail gegen√ľberstellte. Vereinigungsversuche f√ľhrten 1895 und 1902 zur Conf√©d√©ration G√©n√©rale du Travail (CGT).
 
Dem französischen Beispiel der Parallelität von Berufsverbänden und lokalen Arbeiterkammern sowie syndikalistischen Organisationen ähnelte die italienische und die spanische Entwicklung. In Italien erlebten die Gewerkschaften seit der Wende zum 20. Jahrhundert einen starken Aufschwung, während die reformistische und die syndikalistische Richtung in Spanien in scharfe Konkurrenz zueinander traten.
 
In den s√ľdamerikanischen Staaten sind die fr√ľhen Gewerkschaften h√§ufig stark von Einwanderern gepr√§gt worden. Hier gewann, wie generell in romanischen Staaten, die anarchistische und anarchosyndikalistische Bewegung unter oftmals starker Unterst√ľtzung durch Landarbeiter und Kleinbauern gr√∂√üeren Einfluss.
 
Neben die konfessionelle, ethnische und politische Aufspaltung der Gewerkschaften in nahezu allen L√§ndern trat nach dem Ersten Weltkrieg, in dessen Verlauf die Gewerkschaften in den wichtigen Industriestaaten die Kriegspolitik ihrer Regierungen durch Burgfriedensabkommen gest√ľtzt hatten, √ľberall die vom sowjetischen Kommunismus und dessen in der Komintern verankerten F√ľhrungsanspruch ausgehende kommunistische Herausforderung der Gewerkschaften. Mit dem √ľberaus raschen Mitgliederzustrom, der durchweg seit 1917 einsetzte, wurde daneben vielfach die innerverbandliche syndikalistische Opposition gest√§rkt. Diese wurde jedoch in Deutschland innerhalb des 1919 gegr√ľndeten Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) mit Wiedereinsetzen stabiler wirtschaftlicher Verh√§ltnisse zur√ľckgedr√§ngt. Die Mitgliederzahl im ADGB und im Afa-Bund, dem 1920 gegr√ľndeten Dachverband freigewerkschaftlicher Angestelltenverb√§nde, wie auch im Ende 1919 gegr√ľndeten Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der die christlichen Gewerkschaften zusammenfasste, erreichte in den Jahren 1920-22 mit zusammen knapp 9 Mio. (davon christlich rd. 2 Mio.) einen H√∂hepunkt. W√§hrend der Weltwirtschaftskrise seit 1929 sank die Zahl der Mitglieder stark (1932: zusammen rd. 5 Mio.); in der ersten Phase der sich entfaltenden nationalsozialistischen Diktatur sind Anfang 1933 Ans√§tze einer Ann√§herung an den Nationalsozialismus mit dem Ziel der Rettung der Gewerkschaftsorganisationen zu erkennen. Am 2. 5. 1933 wurden √ľberall in Deutschland die freigewerkschaftlichen Gewerkschaftsh√§user besetzt, in den folgenden Wochen die Gewerkschaften aufgel√∂st und in der Deutschen Arbeitsfront (DAF) zwangsweise zusammengefasst. Zahlreiche Gewerkschafter, die angesichts dieser Entwicklung Widerstand leisteten, wurden verfolgt, und zwar mit Methoden, die von Inhaftierung, Internierung in Konzentrationslagern bis zur Liquidierung reichten.
 
Nach der deutschen Kapitulation 1945 wurden unter alliierter Aufsicht zahlreiche Einzelgewerkschaften neu gegr√ľndet. Die richtungsgewerkschaftliche Spaltung der deutschen Gewerkschaften konnte in der Bundesrepublik Deutschland mit der Gr√ľndung des DGB (1949) √ľberwunden werden. In der DDR entstand der FDGB als zentralistische Einheitsgewerkschaft; er lehnte wie alle Gewerkschaften in kommunistischen Staaten das Streikrecht ab und erkannte die F√ľhrungsrolle der SED an.
 
Der Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa lie√ü dort seit 1989 pluralistische Gewerkschaften entstehen, indem neben den sich reformierenden ehemaligen Staatsverb√§nden auch v√∂llig neue Gewerkschaften gegr√ľndet wurden. W√§hrend in den meisten Reformstaaten auch alte Strukturen transformiert wurden, l√∂ste sich in der DDR der FDGB zum 30. 9. 1990 auf. Gleichzeitig dehnte der DGB sein Organisationsgebiet auf die neuen L√§nder aus. Die Einzelgewerkschaften √ľbernahmen dabei die 1990 in autonome Industriegewerkschaften umgewandelten FDGB-Industrieverb√§nde oder schufen neue Strukturen.
 
In Industrienationen wie Frankreich und Italien, zum Teil auch in Großbritannien, spielte der richtungsgewerkschaftliche Gegensatz zwischen kommunistischen und sozialreformistischen Gewerkschaften zunächst eine wichtige, spätestens jedoch seit 1989 eine erheblich verminderte Rolle. Kommunistische Gewerkschaften in marktwirtschaftlich strukturierten Gesellschaften verzichten keineswegs auf das Streikrecht, sondern verbinden gewerkschaftliche Interessenpolitik mit revolutionären Zielen. Sie sind, neben syndikalistischen und anarchistischen Strömungen, vielfach auch in Ländern der Dritten Welt einflussreich.
 
In den L√§ndern der Dritten Welt lassen sich wegen der Vielfalt der vorkolonialen Traditionen und der kolonialen Einfl√ľsse, der Unterschiedlichkeit der naturgegebenen Verh√§ltnisse, Produktionsstrukturen, Gesellschaften und der jeweiligen staatlichen Ordnungen gemeinsame Merkmale der Gewerkschaften kaum ausmachen. Ethnische und rassische Gegens√§tze, Besonderheiten der Produktionsstruktur und besonders die oftmals durch Autokratien oder Diktaturen gepr√§gten politischen Rahmenbedingungen k√∂nnen die Entwicklung von Gewerkschaften im ¬Ľklassischen¬ę industriegesellschaftlichen Sinn entscheidend hemmen oder gar verhindern. Wie im Falle der anf√§nglich oft stammesgebundenen Gewerkschaften in vielen afrikanischen Staaten (¬Ľtribal unions¬ę) schlagen sich auch √ľberkommene Traditionen in der Gewerkschaftsbildung nieder. √Ąu√üerst hemmend f√ľr die Entwicklung der Gewerkschaften wirken sich in der Regel das √ľberaus rasche Bev√∂lkerungswachstum und die gleicherma√üen rasche Urbanisierung dieser Gesellschaften, die oftmals von au√üen bestimmte Ver√§nderung ihrer Agrar- und Gewerbestrukturen sowie ihr hohes Ma√ü an Mobilit√§t aus.
 
 Strukturen der gewerkschaftlichen Organisation
 
In der Entwicklung und Organisation lassen sich mehrere Struktur- und Entwicklungstypen unterscheiden. In einem sehr allgemeinen Sinn sind drei Gegensatzpaare unterschiedlicher Organisationsformen von Gewerkschaften erkennbar: 1) basisdemokratisch-syndikalistische Gewerkschaften und repr√§sentativdemokratisch-hierarchische Gewerkschaften, 2) st√§ndisch-berufskonzentrierte Gewerkschaften und industriell-massengewerkschaftliche Gewerkschaften sowie 3) unabh√§ngige Gewerkschaften und Richtungsgewerkschaften, die den ma√ügeblichen gesellschaftlichen Kr√§ften (v. a. Parteien, Kirchen) angeschlossen sind. Daneben bildeten sich unter politisch gegens√§tzlichen Bedingungen zwei Formen der ¬ĽEinheitsgewerkschaften¬ę aus: die √ľberparteiliche in pluralistischen Gesellschaften, die parteiabh√§ngige in Diktaturen marxistisch-leninistischen Typs.
 
Entwicklungstypologisch haben sich die Gewerkschaften in der Regel aus lokalen berufsverbundenen, oftmals betrieblichen Fachvereinen, seltener √ľberberuflichen Lokalgewerkschaften entwickelt, zu zun√§chst regional, sp√§ter gesamtstaatlich zentralisierten Berufsgewerkschaften und schlie√ülich zu berufs√ľbergreifenden Gro√ügewerkschaften (Industrieverb√§nden), die bestimmte Industriebereiche zusammenfassen, die meist durch vergleichbare Rohstoffe, Marktverh√§ltnisse und Produktionsformen abgegrenzt sind.
 
In allen Gewerkschaften ist das Prinzip der innerverbandlichen Demokratie f√ľr die Prozesse der Meinungs- und Entscheidungsbildung ma√ügeblich, wenn auch in unterschiedlicher Form. Unter regional √ľbersichtlichen Marktbedingungen (z. B. zeitweilig bei den Maurern) erfahren syndikalistische Organisationsprinzipien und Kampfformen in der Regel gr√∂√üeren Einfluss. In der gewerkschaftlichen Entwicklung haben sich betriebsverbundene und betriebs√ľbergreifende Organisationsformen oftmals konkurrierend gegen√ľbergestanden, wobei sich in Deutschland u. a. wegen des fr√ľhen Einflusses b√ľrgerlich-repr√§sentativer Organisationsformen in Gestalt des Arbeiterbildungswesens die Letzteren bereits in den sp√§ten 1890er-Jahren endg√ľltig durchsetzten. Betriebsverbundener Organisationsbildung sind die deutschen Gewerkschaften in der Phase der Herausbildung betrieblicher Interessenvertretungen (Betriebsrat) zun√§chst skeptisch begegnet; sie haben mit wachsendem Erfolg die entsprechende Gesetzgebung wie auch die seit 1891 und 1905 entstehenden Gremien und die Wahlen zu diesen Gremien zu beeinflussen versucht.
 
Die Meinungs- und Entscheidungsbildung der Gewerkschaften ist entsprechend dem Prinzip der b√ľrgerlich-repr√§sentativen Verbandsdemokratie hierarchisch gestuft. Sie verl√§uft wie z. B. in Deutschland von der Orts- √ľber die Kreis-, Bezirks- und Landesebene zur bundesstaatlichen Zentrale, wobei den verschiedenen Ebenen in der aktuellen Interessenpolitik unterschiedliche Kompetenzen zukommen. Die tarifpolitischen Interessen der Arbeitnehmer werden von Tarifkommissionen wahrgenommen; daneben gibt es eigene Einrichtungen zur Unterst√ľtzung der Mitglieder, etwa f√ľr die Rechtshilfe in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, sowie zur Organisation der Freizeit (z. B. ACE Auto Club Europa e. V.).
 
 Gewerkschaftspolitik
 
Gewerkschaftspolitische Bestrebungen konzentrierten sich in der Fr√ľhzeit des Industriekapitalismus auf die Idee der wechselseitigen Unterst√ľtzung der Lohnabh√§ngigen. Es ist ein grunds√§tzliches theoretisches Dilemma der Gewerkschaften, dass sie ihre Existenz der kapitalistischen Wirtschaftsweise verdanken, ihre Politik jedoch letztlich die √úberwindung der kapitalistischen Wirtschaftsweise zum Ziel haben muss, wenn die vollst√§ndige Aufhebung des Widerspruchs zwischen abh√§ngiger Erwerbst√§tigkeit und Verf√ľgungsgewalt √ľber die Produktionsmittel die wichtigste Aufgabe solcher Politik ist; dies umso mehr, als die Grundregeln demokratischer Willens- und Entscheidungsbildung gerade unter den Bedingungen dieser Wirtschaftsweise am besten gesichert erscheinen. Das in Deutschland in den sp√§ten 1920er-Jahren entwickelte Konzept der Wirtschaftsdemokratie und die nach 1945 von den Gewerkschaften erhobene Forderung nach Mitbestimmung lassen sich als der Versuch eines Auswegs aus diesem grundlegenden Problem verstehen. In anderen L√§ndern, etwa in √Ėsterreich, tragen die √ľberbetrieblichen industriellen Beziehungen st√§rker korporative Z√ľge.
 
Das Hauptgewicht der gewerkschaftlichen Politik liegt auf der Tarifpolitik. Als Mittel zu ihrer Durchsetzung werden v. a. die Streikdrohung, der Warnstreik und der Streik eingesetzt. Der Boykott als eine dieser Ma√ünahmen hat au√üerhalb von Deutschland eine wichtige, heute jedoch r√ľckl√§ufige Rolle gespielt. Dar√ľber hinaus geh√∂ren zu den Aufgaben der Gewerkschaften Ma√ünahmen zur Bildung und Qualifizierung der Lohn- und Gehaltsabh√§ngigen, die soziale Sicherung neben und nach der Erwerbst√§tigkeit, der Arbeitsschutz und der Schutz gegen √úbergriffe und Tarif- oder allgemeine Rechtsverletzungen der Arbeitgeber sowie die Erforschung der Grundlagen, Formen und Folgen der Erwerbst√§tigkeit. Sie bedienen sich dabei einer Vielzahl von Einflusskan√§len in der allgemeinen Parteien- und Verb√§ndepolitik. Dar√ľber hinaus suchen die Gewerkschaften in den Organen der Sozialversicherung und in der Rechtsprechung (v. a. auf arbeitsrechtlichem Gebiet) Arbeitnehmerinteressen zu vertreten.
 
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in Wirtschaft und Gesellschaft √Ąnderungen vollzogen, die die Handlungsm√∂glichkeiten der Gewerkschaften deutlich eingeengt haben. Der zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung und Internationalisierung (v. a. der Finanz- und Kapitalm√§rkte; Globalisierung), dem Handeln der multinationalen Konzerne, der sch√§rferen internationalen Konkurrenz haben die Gewerkschaften bisher nur in Ans√§tzen eine entsprechende internationale Zusammenarbeit entgegenzusetzen. Dies gilt auch f√ľr ein gemeinsames Vorgehen der Gewerkschaften auf dem Europ√§ischen Binnenmarkt. Die Volkswirtschaften der Industriestaaten sind gepr√§gt von zunehmender Automatisierung der industriellen Fertigung, aber auch der B√ľro- und Verwaltungsbereiche, die zu betr√§chtlichen Produktivit√§tserh√∂hungen gef√ľhrt haben. Der Strukturwandel hin zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft hat in Deutschland zu gro√üen Arbeitsplatzverlusten gef√ľhrt (v. a. in der Bau-, Land- und Forstwirtschaft, in der Textil- und Bekleidungsindustrie, im Steinkohlenbergbau, in der Stahlindustrie und bei den [Schiffs-]Werften). Betriebsschlie√üungen h√§uften sich aufgrund von Konkursen, Fusionen, wegen unternehmerischer Rationalisierungsma√ünahmen oder infolge von Privatisierung bislang staatlicher Unternehmen (v. a. in Gro√übritannien, Frankreich). Die Flexibilisierung der Arbeitsverh√§ltnisse, v. a. der Arbeitszeit, r√ľckt in den Betrieben immer st√§rker in den Vordergrund der Diskussion.
 
Mit der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik haben Konzeptionen Resonanz gefunden, die den gewerkschaftlichen Einfluss zur√ľckdr√§ngen und sowohl soziale Leistungen als auch den arbeitsrechtlichen Schutz der Arbeitnehmer verringern wollen. Die Gewerkschaften beklagen, dass der Anteil der Arbeitnehmer st√§ndig zunimmt, die nur ein befristetes Arbeitsverh√§ltnis haben oder die Teilzeitarbeit unter ung√ľnstigen Bedingungen akzeptieren m√ľssen. Neben wirtschaftlichen und politischen Ver√§nderungen werfen der Wertewandel, die Auspr√§gung von verschiedenen Lebensformen, st√§rkere Interessendifferenzierung sowie wachsendes Streben nach Individualit√§t neue Fragen f√ľr die Gewerkschaften auf. Die Ber√ľcksichtigung dieser Faktoren in der (Tarif-)Politik der Gewerkschaften hat erst begonnen. Angesichts der Tatsache, dass der Anteil der Arbeiter an der Gesamtzahl der Besch√§ftigten st√§ndig zur√ľckgeht, stellt sich den Gewerkschaften die Frage einer st√§rkeren Mitgliederwerbung im Angestelltenbereich.
 
In Deutschland haben sich die Gewerkschaften seit den 1980er-Jahren mehr f√ľr die Zusammenarbeit mit Organisationen der ¬Ľneuen sozialen Bewegungen¬ę, der √Ėkologie- und der Friedensbewegung ge√∂ffnet und dabei zum Teil auch deren Inhalte und Aktionsformen (z. B. Menschenketten, Blockaden) √ľbernommen. Bedeutsam ist in Deutschland auch das Spannungsfeld zwischen den Gewerkschaften als Gesamtinteressenvertretungen der Arbeitnehmer einer Branche und den - meist gewerkschaftlich orientierten - betrieblichen Interessenvertretungen, den Betriebsr√§ten, die v. a. betriebsbezogen handeln. Der langfristige sozio√∂konomische Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die Einebnung einer eindeutigen Abgrenzung zwischen Angestellten und (Fach-)Arbeitern sowie die Verminderung programmatischer und gewerkschaftspolitischer Differenzierungen f√ľhrt dazu, dass die Gewerkschaften mit ver√§nderten Funktionsanforderungen konfrontiert sind, die programmatische Neuorientierungen und organisatorische Reformen verlangen.
 
Der Abbau von Arbeitspl√§tzen hat dazu gef√ľhrt, dass auf betrieblicher Ebene neue und zum Teil radikalere Formen gewerkschaftlicher Aktivit√§ten praktiziert wurden, wobei Betriebsbesetzungen sowie Solidarit√§tsaktionen wie Gottesdienste oder Konzerte auf Betriebsgel√§nden oder Blockadeaktionen zu nennen sind.
 
 Internationale Verbindungen der Gewerkschaften
 
Internationale Kontakte der Gewerkschaften entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf mehreren Ebenen: als Kontakte einzelner Berufsverb√§nde oder Industriegewerkschaften anfangs im Zusammenhang mit der Zweiten Internationale, durch die Gr√ľndung eigenst√§ndiger Organisationen in Gestalt der Internationalen Berufssekretariate (IBS) sowie in Form der Zusammenarbeit von Dachverb√§nden nationaler Gewerkschaftsbewegungen im Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB), der in seinen Anf√§ngen auf das Jahr 1901 zur√ľckgeht. Seit 1921 sammelte sich die kommunistische Weltgewerkschaftsbewegung in der Roten Gewerkschaftsinternationale (RGI), die sich im Dezember 1937 aufl√∂ste. Die christlichen Gewerkschaften schlossen sich erstmals 1908 in Z√ľrich, mit gr√∂√üerer Dauer 1920 in Den Haag zum Internationalen Bund Christlicher Gewerkschaften (IBCG) zusammen und benannten sich 1968 in Weltverband der Arbeitnehmer (WVA) um. Als Versuch, alle Gewerkschaften unbeschadet ihrer Zugeh√∂rigkeit zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Systemen zusammenzufassen, entstand 1945 in Paris der IGB als Weltgewerkschaftsbund (WGB) neu; dieser Einigungsversuch, an dem sich die christlich orientierten Gewerkschaften nicht beteiligten, scheiterte bereits an der Auseinandersetzung √ľber den Marshallplan. Ende 1949 schlossen sich die reformistisch orientierten, in der Tradition des IGB stehenden Gewerkschaften in London zum Internationalen Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) zusammen, w√§hrend der WGB zum Dachverband kommunistischer Gewerkschaften, beherrscht durch den Zentralrat der sowjetischen Gewerkschaften, wurde. Nach 1990 wurde er durch zahlreiche Austritte faktisch bedeutungslos. Unter den sonstigen internationalen Vereinigungen der Gewerkschaften hat neben der als Organization of African Trade Union Unity gegr√ľndeten panafrikanischen Gewerkschaftsbewegung v. a. der Europ√§ische Gewerkschaftsbund (EGB) Bedeutung erlangt.
 
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie v. a. auch in den folgenden Artikeln:
 
Anarchismus · Arbeiterbewegung · Armut · Einheitsgewerkschaft · gewerkschaftliche Bildungsarbeit · Hans-Böckler-Stiftung · Industrialisierung · Koalitionsfreiheit · Marxismus · Mitbestimmung · Reformismus · Revisionismus · Solidarität · Sozialismus · Streik · Syndikalismus · Tarifvertrag · Trade Unions
 
 
J. Bergmann u. a.: G. in der Bundesrep., 2 Bde. (1-31977-79);
 K. von Beyme: G. u. Arbeitsbeziehungen in kapitalist. Ländern (1977);
 W. Kendall: G. in Europa (a. d. Engl., 1977);
 J. P. Windmuller: The international Trade Union movement (Deventer 1980);
 J. A. Moses: Trade Unionism in Germany from Bismarck to Hitler 1869-1933, 2 Bde. (Totowa, N. J., 1982);
 
Internat. G.-Hb., hg. v. S. Mielke (1983);
 
G. in den Demokratien Westeuropas, hg. v. H. R√ľhle u. a., 2 Bde. (1983);
 
G.-Jb., hg. v. M. Kittner (1984 ff.);
 
Auf dem Weg zur Massen-G., hg. v. W. J. Mommsen u. a. (1984);
 
Quellen zur Gesch. der dt. G.-Bewegung im 20. Jh., hg. v. H. Weber u. a., auf zahlr. Bde. ber. (1985 ff.);
¬†L. Reichold: Gesch. der christl. G. √Ėsterreichs (1987);
 K. Schönhoven: Die dt. G. (1987);
 K. Tenfelde u. a.: Gesch. der dt. G. von den Anfängen bis 1945 (1987);
 
Trade unions and the ILO, hg. vom International Labour Office (Genf 21988);
 
Gesch. der G. in der Bundesrep. Dtl. Von den Anfängen bis heute, hg. v. H. O. Hemmer u. K. T. Schmitz (1990);
 
G. u. Angestelltenverbände in der Schweizer. Privatwirtschaft, hg. v. R. Fluder u. a. (1991);
 G. Halberstadt: Die Angestellten u. ihre Gewerkschaft (1991);
 D. Brunner: Quellen zur Gewerkschaftsgesch. (1992);
 
Linksparteien u. G. in Europa. Die Zukunft einer Partnerschaft, hg. v. H. Grebing u. T. Meyer (1992);
 
Europ. Gemeinschaft u. G., hg. v. D. Albers (1993);
 C. Hornstein: G.-Entwicklung u. Bildung im Wandel (1996);
 H. Limmer: Die dt. Gewerkschaftsbewegung (131996).
 
Hier finden Sie in √úberblicksartikeln weiterf√ľhrende Informationen:
 
Gewerkschaften: Einig sind wir stark!
 
Gewerkschaften: Gewerkschaftsbewegungen vor 1914
 

Universal-Lexikon. 2012.

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